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Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Ihr Partner im Arbeitsrecht, wenn es um Ihren Job geht

Ob Kündigung, Abmahnung oder Streit ums Gehalt: Im Arbeitsrecht geht es selten nur um Paragrafen, sondern um Ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz. Wir vertreten Ihre Interessen konsequent und erklären Ihnen dabei jederzeit verständlich, woran Sie sind und welche Optionen Sie haben.

Büroarbeitsplätze in einer Kanzlei

Wir beraten Arbeitnehmer zu folgenden Themen:

Abfindung

Eine Abfindung ist gesetzlich nicht automatisch vorgeschrieben. Sie entsteht meist erst im Rahmen einer Verhandlung, sei es im Kündigungsschutzverfahren oder außergerichtlich. Wie hoch sie ausfällt, hängt von der Verhandlungsposition ab, nicht von einer festen Formel.

  • Einschätzung, ob und in welcher Höhe ein Abfindungsanspruch realistisch durchsetzbar ist.
  • Verhandlung mit der Arbeitgeberseite, direkt oder im gerichtlichen Verfahren.
  • Einbindung der Abfindung in Aufhebungsverträge.
  • Beratung zu steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen.

Nicht jede Abmahnung ist berechtigt, und selbst eine berechtigte kann falsch formuliert sein. Wer eine Abmahnung einfach hinnimmt, riskiert, dass sie als Vorstufe einer späteren Kündigung Bestand hat.

  • Prüfung, ob die Abmahnung formal und inhaltlich rechtmäßig ist.
  • Formulierung einer Gegendarstellung für die Personalakte.
  • Vorgehen zur Entfernung unberechtigter Abmahnungen.
  • Einschätzung der Risiken für den weiteren Bestand des Arbeitsverhältnisses.

Bei einer Änderungskündigung stehen Sie vor einer Entscheidung: annehmen, ablehnen oder unter Vorbehalt annehmen. Jede Option hat unterschiedliche rechtliche Folgen, die vorab geklärt sein sollten.

  • Prüfung, ob die Änderungskündigung überhaupt zulässig ist.
  • Beratung zur Annahme unter Vorbehalt und den damit verbundenen Fristen.
  • Vertretung in einer Änderungsschutzklage, falls erforderlich.
  • Abwägung der wirtschaftlichen Folgen der jeweiligen Option.

Viele Klauseln in Arbeitsverträgen sind unwirksam, werden aber trotzdem angewendet, solange niemand widerspricht. Ob bei Vertragsschluss oder mitten im laufenden Arbeitsverhältnis: Ein Blick auf die Details lohnt sich fast immer.

  • Prüfung auf unzulässige Klauseln, etwa bei Befristungen, Ausschlussfristen oder Wettbewerbsverboten.
  • Bewertung von Gehalts-, Bonus- und Nebenleistungsregelungen.
  • Beratung vor Vertragsunterzeichnung und bei Vertragsverhandlungen.
  • Einschätzung, welche Klauseln im Streitfall tatsächlich durchsetzbar sind.

Ein Aufhebungsvertrag wirkt oft wie die unkomplizierte Lösung, kann aber erhebliche Nachteile mit sich bringen, etwa eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Unterschreiben Sie nichts, bevor die Konditionen geprüft sind.

  • Prüfung des Vertragsentwurfs auf finanzielle und rechtliche Nachteile.
  • Verhandlung der Konditionen, insbesondere der Abfindungshöhe.
  • Klärung der Auswirkungen auf Arbeitslosengeld und Sozialversicherung.
  • Abstimmung des Zeitpunkts und der Formulierungen im Vertrag.

Nicht jede Befristung eines Arbeitsvertrags ist wirksam. Fehlt ein sachlicher Grund, wo einer nötig wäre, oder wird eine Höchstdauer überschritten, kann daraus ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstehen.

  • Prüfung der Wirksamkeit der Befristung nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz.
  • Klage auf Entfristung bei unzulässiger Befristung.
  • Beratung zu Kettenbefristungen und Folgeverträgen.
  • Vertretung vor dem Arbeitsgericht.

Boni werden häufig an Zielvereinbarungen geknüpft, die im Streitfall Auslegungsspielraum lassen. Wer seinen Bonus nicht erhält, obwohl die Ziele erreicht wurden, muss das nicht hinnehmen.

  • Prüfung der Bonusregelung im Arbeitsvertrag oder in einer Zielvereinbarung.
  • Durchsetzung nicht gezahlter Boni.
  • Klärung strittiger Zielerreichung.
  • Verhandlung künftiger Bonusvereinbarungen.

Ihr Gehalt ist Ihr gutes Recht für harte Arbeit. Fehlerhafte Abrechnungen, nicht bezahlte Überstunden oder ausbleibende Sonderzahlungen: Wenn das Gehalt nicht stimmt, ist das oft mehr als ein Versehen. Wir helfen Ihnen, offene Ansprüche durchzusetzen.

  • Geltendmachung ausstehender Gehaltszahlungen.
  • Durchsetzung von Überstundenvergütung.
  • Prüfung von Gehaltsabrechnungen auf Fehler.
  • Einforderung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie weiteren Sonderzahlungen.

Eine Kündigung trifft die meisten Beschäftigten unvorbereitet, und viele akzeptieren sie, ohne die rechtlichen Erfolgsaussichten zu kennen. Dabei sind gerade formale Fehler in Kündigungen häufig, von der fehlerhaften Anhörung des Betriebsrats bis zur falschen Fristberechnung.

  • Prüfung der Kündigung auf formale und inhaltliche Fehler.
  • Einreichung und Durchsetzung einer Kündigungsschutzklage innerhalb der Drei-Wochen-Frist.
  • Verhandlung einer Abfindung, wenn eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr gewünscht ist.
  • Einschätzung, welches Vorgehen für Ihre konkrete Situation realistisch ist.

Ein Arbeitszeugnis ist ein wesentlicher Baustein Ihrer Karriere. Ein Zeugnis, das nicht wohlwollend formuliert ist, kann Ihre nächste Bewerbung erschweren, oft ohne dass es auf den ersten Blick auffällt. Zeugnissprache folgt eigenen Regeln, die längst nicht jedem Arbeitgeber geläufig sind. Wir sorgen dafür, dass es Ihre Leistungen angemessen dargestellt werden.

  • Prüfung auf Vollständigkeit und versteckte negative Formulierungen.
  • Durchsetzung von Korrekturen gegenüber dem Arbeitgeber.
  • Beratung zu Formulierungen, die Ihren tatsächlichen Leistungen entsprechen.
  • Unterstützung bei der gerichtlichen Durchsetzung, falls nötig.

Arbeitsrechtliche Fragen kommen selten zum passenden Zeitpunkt. Eine Kündigung liegt plötzlich auf dem Tisch, die Frist für die Kündigungsschutzklage läuft, oder eine Abmahnung sorgt über Nacht für Unsicherheit. Wir sind dann für Sie da, nicht erst beim nächsten freien Termin. Diese Erreichbarkeit ist uns wichtig, denn gerade in einer angespannten Situation zählt jeder Tag.

Wir beraten Sie gerne – schnell, unkompliziert und auf den Punkt. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht!